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Carl Moll, Café „Hohe Warte“, 1905, Öl auf Leinwand, 80 × 80 cm, Auktionshaus Im Kinsky, Wien, …
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View PDFPermalinkhttps://werkverzeichnissetest.belvedere.at/objects/105869/cafe-hohe-warte
Café „Hohe Warte“
Carl Moll, Café „Hohe Warte“, 1905, Öl auf Leinwand, 80 × 80 cm, Auktionshaus Im Kinsky, Wien, …
Carl Moll, Café „Hohe Warte“, 1905, Öl auf Leinwand, 80 × 80 cm, Auktionshaus Im Kinsky, Wien, 03.12.2024, Lot. 2524
Die Bilddateien des Digitalen Belvedere werden ausschließlich für privaten Gebrauch zur Verfügung gestellt. Für jegliche Art von Veröffentlichung/ kommerzieller Nutzung kontaktieren Sie bitte unsere Reproabteilung.

Café „Hohe Warte“

Date1905
Künstler*in (1861 Wien – 1945 Wien)
NameGemälde
MediumÖl auf Leinwand
Dimensions80 × 80 cm
SignedSigniert links unten: C. MOLL
Credit LineAuktionshaus Im Kinsky, Wien, 03.12.2024, Lot. 2524
WVZ-Nr.GE 226 A
Provenance1905 Zdenko Hans Skraup (1850-1910), direkt vom Künstler erworben. – Seither in Familienbesitz, österreichischer Privatbesitz. – Auktionshaus Im Kinsky, Wien, 03.12.2024, Lot. 2524.
Description

Der Urgroßvater der langjährigen Eigentümerin des Bildes war der Chemiker Zdenko Hans Skraup (1850-1910). Er wohnte mit seiner Familie in der Nußwaldgasse in Wien Döbling und hat das Bild direkt bei Carl Moll erworben.

In der XXIII. Secessionsausstellung (März-Juni 1905) war Carl Moll mit drei Arbeiten vertreten. Davon wurde am Eröffnungstag das Gemälde "Milder Winter. Kahlenberg" verkauft (Neue Freie Presse, Nr. 14580, Sonntag, 26. 3. 1905, S. 12), am 6. Mai wurde der Verkauf des Gemäldes "Café Hohe Warte" gemeldet ((Neue Freie Presse, Nr. 14620, Sonntag 7.5.1905, Theater- und Kunstnachrichten, S. 13). Zum letzten Mal für lange Zeit beteiligte sich Moll, der seit 1904 die Avantgarde-Galerie Miethke leitete, vor seinem, mit der Klimt-Gruppe vollzogenen Austritt aus der Secession, damals an einer Secessionsausstellung und war im gleichen Jahr gemeinsam mit Klimt in der zweiten Ausstellung des Deutschen Künstlerbundes in Berlin vertreten.

Moll malte das Motiv zunächst in einer Skizze (GE 226). Er wohnte damals bis 1906 in dem vom Architekten Josef Hoffmann errichteten Doppelhaus Moll-Moser auf der Hohen Warte in der Steinfeldgasse 8 in unmittelbarer Nähe. Als Mitinitiator der Künstlerkolonie Hohe Warte war er vermutlich selbst ein häufiger Gast des Cafés, dessen charakteristische Farben Blau und Weiß Hoffmann inspirierten (Vgl. Markus Kristan, Josef Hoffmann, Villenkolonie Hohe Warte, Wien 2004, S. 20).

Cornelia Cabuk

Changes
Art der Änderungwiss. Bearbeitung durchDatumKommentar
neues WerkSmola FranzJun 12, 2025Auktionshaus Im Kinsky, Wien, 03.12.2024, Lot. 2524

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Period Jugendstil
Name Gemälde