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Otto Rudolf Schatz, Artisten, 1930, Öl auf Leinwand, 187 × 148 cm, Sammlung Leopold, Wien, Inv.…
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Artisten
Otto Rudolf Schatz, Artisten, 1930, Öl auf Leinwand, 187 × 148 cm, Sammlung Leopold, Wien, Inv.…
Otto Rudolf Schatz, Artisten, 1930, Öl auf Leinwand, 187 × 148 cm, Sammlung Leopold, Wien, Inv.-Nr. Slg. II 03779
© Bildrecht, Wien 2026
Die Bilddateien des Digitalen Belvedere werden ausschließlich für privaten Gebrauch zur Verfügung gestellt. Für jegliche Art von Veröffentlichung/ kommerzieller Nutzung kontaktieren Sie bitte unsere Reproabteilung.

Artisten

WerktitelDie Hoffnung
Date1930
Künstler*in (1900 Wien – 1961 Wien)
NameGemälde
MediumÖl auf Leinwand
Dimensions187 × 148 cm
SignedMonogr. rechts unten: ORS / 30 / x
InscribedRückseitig Etikett: Otto Rudolf Schatz / Die Hoffnung / 1930 / Privatbesitz; bez. (auf Leinwand): U 12475
Credit LineSammlung Leopold, Wien
Inventory NumberSlg. II 03779
WVZ-Nr.M 1930 4
ProvenanceHelene Jursa. – Minnichbauer. – Privatbesitz. – Rudolf Leopold
Bibliography
Bibliography ExhibitionsAusst. Kat. Wien, Abbild, 1984, S. 92, Kat. Nr. 84, mit Abb.Ausst. Kat. Wien, Kunstforum, Sachlichkeit,1995, S. 92, Kat. Nr. 14, mit Abb.Ausst. Kat. Wien, Leopold, Frauenbilder, 2006, S. 126, mit Abb.
Bibliography LiteratureAltmann, Bilder, 1931, S. 699, mit Abb.Kraft/Boeckl, Schatz, 2010, S. 202, Abb. S. 114Cabuk, Schatz, 2018, S. 60,146, mit Abb.
Description

Das in der zeitgenössischen Publikation Bilder Lexikon der Erotik 1931 als "Artisten" bezeichnete Meisterwerk von Schatz zeigt lebensgroß und authentisch, isoliert und vereinzelt vier exotische Existenzen aus dem Milieu des Wiener Praters. Das großformatige Bild gilt heute als Hauptwerk der Neuen Sachlichkeit in Österreich. Ohne erkennbare Beziehung untereinander stehen sie vor einem Baum, seltsam aufgereiht wie für ein Foto auf einer flachen, nicht weiter charakterisierten Raumbühne. Der enge Bezug zur Fotografie äußert sich im virtuosen Realismus der malerischen Wiedergabe. In der Darstellung von Schatz scheinen die Artisten dem Alltag entrückt, wobei er sie in ihrer Aufmachung für die Schaubühne malte. Die metaphorische Bildsprache kommt auch in der feinen Technik zum Ausdruck, mit der Schatz beispielsweise den schwarzen Spitzenumhang des Frauenakts darstellt. In der Wahl des Motivs und seiner Interpretation zeigen sich der spezifische Realismus im Reframing von Realitätsfragmenten und die antiklassische Haltung des Künstlers.

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Period Neue Sachlichkeit
Name Gemälde