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Carl Moll, Blick aus dem Atelier auf St. Michael in Heiligenstadt, 1913, Öl auf Holz, 34,3 x 35…
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View PDFPermalinkhttps://werkverzeichnissetest.belvedere.at/objects/19580/blick-aus-dem-atelier-auf-st-michael-in-heiligenstadt
Blick aus dem Atelier auf St. Michael in Heiligenstadt
Carl Moll, Blick aus dem Atelier auf St. Michael in Heiligenstadt, 1913, Öl auf Holz, 34,3 x 35…
Carl Moll, Blick aus dem Atelier auf St. Michael in Heiligenstadt, 1913, Öl auf Holz, 34,3 x 35,5 cm, Oesterreichische Nationalbank, Wien
Die Bilddateien des Digitalen Belvedere werden ausschließlich für privaten Gebrauch zur Verfügung gestellt. Für jegliche Art von Veröffentlichung/ kommerzieller Nutzung kontaktieren Sie bitte unsere Reproabteilung.

Blick aus dem Atelier auf St. Michael in Heiligenstadt

WerktitelHeiligenstätter Pfarrkirche im Herbst
Date1913
Künstler*in (1861 Wien – 1945 Wien)
Dimensions34,3 x 35,5 cm
SignedMonogrammiert rechts unten: C.M [gekratzt]
Credit LineOesterreichische Nationalbank, Wien
WVZ-Nr.GE 275
Provenance1995 Dorotheum Wien. – 1996 Kunsthandel Giese & Schweiger, Wien.
Bibliography
Bibliography LiteratureAukt. Kat. Wien, Dorotheum, 1772, 6.11.1995, Kat. Nr. 48, mit Abb.Bel.-WVZ 11, Cabuk, Moll, 2020, S. 194, Kat. Nr. GE 275, mit Abb.
Description

Begleitbrief Carl Moll mit Widmung: In der Erbschaft, die ich nach unserem teueren Gustav angetreten, befindet sich auch Ihre Freundschaft, die zu bestätigen Sie keine Gelegenheit versäumen. Erlauben Sie mir ein Echo. Ich sende Ihnen hier nicht ein Bildchen, sondern ich malte Ihnen die Aussicht des Zimmers, in dem unser Gustav in den letzten Jahren wohnte, bevor er nach Amerika ging und nachdem er von dort zurückkehrte. Er liebte diesen Blick und freute sich immer der Glocken, die von da drüben läuteten. Als eine gemeinsame liebe Erinnerung sende ich Ihnen dies - vielleicht macht sie ihnen Freude - ich glaube es geht uns doch beiden gleich - der Schmuck unseres jetzigen Lebens ist die Erinnerung. Herzlichst Ihr Carl Moll. [Ausst. Kat. Wien, Giese & Schweiger, 1996, Kat. Nr. 38]. Der Brief richtete sich möglicherweise an Theobald Pollak, dem Gustav Mahler sein von Orlik geschaffenes Porträt widmete und der auch mit Carl Moll gut befreundet war. [vgl. Bonyhady, Tim: Good Living Street, 2011]

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